blatternet@YuKoN

In diesem Tumblelog werde ich (hoffentlich) täglich kurz berichten, welche Erfahrungen ich mit der YuKoN-Methode gemacht habe. Mehr Informationen finden Sie unter "Gewohnheiten erfolgreich ändern mit der YuKoN-Methode" auf meinem Blog.

Mar 26

1. Anpassung

Gestern habe ich vollmundig die neue Herausforderung vorgestellt und schon am gleichen Tag herausgefunden, dass sie völlig unrealistisch ist. :-)

Wenn ich das wirklich so durchziehen möchte, dann könnte ich ja auch abends mit Freunden in der Kneipe kein Bier oder nach dem Kino nicht mal ein Glas Wein geniessen. Das wäre dann doch eine zu grosse Einschränkung. Schliesslich bin ich ja kein Alkoholiker. :-)

Auch bei Einladungen müsste ich das Dessert höflich anlehnen. Und das obwohl ich seit ein paar Monaten gleich viel wiege, aber zwischen einem und zwei Kilo Muskelmasse aufbauen konnte. Sprich: Ich habe Fett ab- und Muskeln aufgebaut. 93 Kilo sind eben nicht gleich 93 Kilo. 93 muskelbepackte Kilo sind gesund, 93 Kilo bestehend aus Fettpolstern und Schwimmringen nicht unbedingt. Ich bin übrigens an keinem dieser beiden extremen Enden zu finden. Und: Die 93 Kilo verteilen sich auf stattliche 1.96m. Es sieht also nicht so schlecht aus für mich. :-)

Deshalb schon die erste Anpassung: Ich werde zu Hause auf Alkohol und Süsses verzichten, ausser wenn wir Leute eingeladen haben. Auswärts ist alles erlaubt. :-) Hier vertraue ich auf meine Vernunft.


Mar 25

Geschafft!

Auch heute gilt wieder: Nur weil ich seit ein paar Tage nicht mehr über meine Challenge geschrieben habe, heisst das noch lange nicht, dass ich nicht täglich meine 10 Minuten meditiert hätte. Im Gegenteil: Heute habe ich die Reihe von 21 Tage geschafft! Es gab nur nichts zu berichten ausser täglich: Heute habe ich es geschafft.

Entscheidend war, dass mein Armband immer mehr Elemente trug und ich diese nicht verlieren wollte. Ich werde allerdings die Gewohnheit nicht mehr weiter pflegen. Zu oft war es ein Müssen, auch wenn es mir gut getan hat.

Dafür starte ich heute mit einer neuen Challenge: Ich werde auf Süssigkeiten und Alkohol verzichten. Nur einmal pro Woche darf ich mir eine Portion gönnen.

Warum dieser Challenge? Nun, ich bin nicht übergewichtig, aber mein Gewicht geht seit ein paar Jahren langsam, aber stetig nur noch in eine Richtung: Nach oben. Deshalb möchte ich reagieren, bevor es zu spät ist.

Ausserdem versuche ich, Automatismen zu unterbrechen, als Dinge wieder bewusst zu tun. Wir haben uns angewöhnt, täglich zum Essen Wein zu trinken (1-2 Gläser). An sich ist das etwas Schönes und Genussvolles, doch es ist zur Gewohnheit geworden und die Genusskomponente weg gefallen oder zumindest viel kleiner geworden.

Gleichzeitig passt es zur Fastenzeit. Seit Aschermittwoch verzichte ich nämlich weitgehend auf Koffein. Nur der Morgenkaffee ist noch erlaubt. Anschliessend trinke ich nur noch koffeinfreien Kaffee. Bisher habe ich es ohne Probleme geschafft, obwohl es eine grosse Umstellung war, von 7-10 Kaffees pro Tag auf einen zu reduzieren. Seither habe ich aber mehr Power, kann mich besser erholen und habe weniger Energietiefs. Doch das ist ein anderes Thema.

Wenn ich den Text so lese, kommt mir das Ganze genussfeindlich vor. Das ist es jedoch nicht. Ich versuche lediglich, mein Leben zu vereinfachen und zu einer natürlich, gesunden und energiebringenden Ernährung zu finden. Denn auch das erhöht die Produktivität, womit ich auf elegante Weise den Bogen zurück zu meinem eigentlichen Thema gefunden habe. :-)

Über die neue Challenge werde ich nicht mehr berichten. Sie können jedoch meine Fortschritte auf meinem Blog über Arbeitsorganisation in der Seitenleiste unten verfolgen.


Mar 16

Neuer Rekord

Ich habe zwar eine ganze Woche lange nicht mehr berichtet, aber das heisst noch lange nicht, dass ich nicht meditiert hätte. Im Gegenteil: Mittlerweile habe ich 12 Tage ab Stück geschafft!

Doch der Reihe nach. Die Strategie, jeweils in der ersten Pause des Tages zu meditieren, bewährt sich. Es gibt mir einen Rhythmus und eben eine fixe Gewohnheit.

Am letzten Donnerstag wurde Sabine, meine Lebenspartnerin, am Auge operiert. Das war schon lange geplant und deshalb wusste ich, dass die folgenden Tage etwas durcheinander kommen. Trotzdem habe ich meine Meditation täglich durchgehalten, teilweise zwar erst kurz vor dem Schlafen, aber trotzdem.

Es läuft also, wie es laufen sollte. Die Herausforderung ist immer noch da, aber ich bin zuversichtlich, dass ich die 21 Tage am Stück bald erreichen werde.


Mar 9

Durchhalten

Ich muss zugeben: Ohne das Armband hätte ich heute und gestern nicht meditiert. Das Problem ist nach wie vor dasselbe: Ich habe die Gewohnheit noch nicht in meinen Ablauf eingebaut und meditiere nach Lust und Laune. So vergesse ich es manchmal oder muss dann “noch schnell” meditieren, damit ich es “erledigt” habe. Das ist aber grad bei der Meditation der falsche Ansatz.

Deshalb versuche ich eine Planänderung: Ich arbeite so weit wie möglich und sinnvoll nach einem bestimmten Rhythmus, dem 60-60-30-Rhythmus.  Deshalb versuche ich ab morgen, immer in der ersten 10-Minuten-Pause meine Meditation zu machen. So habe ich die Meditation in meinen Tagesablauf eingebaut, was das hoffentlich besser klappt. Hauptsache, ich bleibe dran!


Mar 7

Jetzt wird's spannend!

So, der erste Schwung ist definitiv vorbei. Am Montag habe ich ja das erste Mal mein Armband komplett leeren müssen. Das wollte ich nicht auf mir sitzen lassen und so habe ich am Dienstag meditiert.

Doch was dann? Am Mittwoch ist es wieder “untergegangen” und schon sass ich wieder mit leerem Armband da. Donnerstag wieder neu angefangen und gestern Freitag habe ich es auch wieder geschafft.

Insgesamt war als die Woche nicht ganz so, wie ich mir das vorgestellt habe. Woran es liegt? Ich habe den Platz für die Meditation noch nicht gefunden. Ideal wäre es, wenn ich sie in mein Morgenritual einbauen würde. Da das aber schon recht ausführlich ist, möchte ich es nicht noch weiter aufblähen. So meditiere ich halt tagsüber, wenn ich eine Pause mache. Nur: Manchmal mache ich dann in der Pause doch etwas anderes oder denke nicht daran. Plötzlich ist Abend und ich merke, dass ich vergessen habe, zu meditieren.

Ich bleibe aber dran!


Mar 2

Der zehnte Tag: Ups...

So, jetzt habe ich tatsächlich einen Tag ausgelassen. Heute Montag habe ich schlicht und einfach vergessen zu meditieren. Es war ein verrückter Tag und irgendwie ist es unter gegangen. Schade…

Jetzt beginne ich halt wieder mit einem leeren Armband.


Feb 28

Der achte Tag

Nichts Neues: Habe wieder meditiert.

Ich meditiere zwar nicht immer zu gleichen Zeit, aber ich ziehe es durch, trotz des Schnupfens, der mich diese Woche geplagt hat.


Feb 27

Der siebte Tag

Alles wie gehabt, habe meditiert.

Ich konnte heute mein erste Wochenelement hochziehen. Dieses Wochenende überlege ich mir, wie ich weiter mache, weil immer nur erfolgreich zu sein, macht auch keinen Spass. :-)


Feb 26

Der sechste Tag

Das ganze funktioniert einfach zu gut! :-)

Habe wieder meditiert. Vielleicht starte ich nächste Woche doch eine andere Challenge, die mich weiter bringt und mehr herausfordert. Mal sehen…


Feb 25

Der fünfte Tag

Langsam wird’s langweilig: Auch heute habe ich wieder brav meditiert. :-)

Naja, langweilig, wenn Sie hier mitlesen. Denn jeden Tag zu lesen, dass ich es geschafft habe, ist nicht sehr spektaktulär.

Und ein wenig langweilig auch für mich: Die Herausforderung ist offenbar zu wenig gross. Zwar bin ich alles andere als sicher, ob ich ohne Armband auch täglich meditieren würde, aber richtig herausfordernd ist es nicht.

Ich möchte aber nicht mittendrin die Gewohnheit ändern, denn ich weiss, dass mir meditieren gut tut. Und nur der Lesequote willen alles ändern? Nee… :-)


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